Fachhochschulreife (FHR) im praktisch-künstlerischen Zug
Unter den an unserer Schule durchgeführten Abschlussprüfungen ist die Prüfung zur Fachhochschulreife (FHR) ie waldorfgemäßeste. Der gesamte Prüfungsstoff kann dem Waldorflehrplan entnommen werden. Die
schriftlichen Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik werden dabei zentral geprüft, die Aufgaben aber von
Waldorflehrern ausgearbeitet und vorgeschlagen.
Die Prüfung besteht aus einem „schulischen Teil“
(Deutsch, Englisch, Mathematik und Biologie) und
einem „berufsbezogenen Teil“ (Holz oder Metall).
Der berufsbezogene Teil der Prüfung bildet den
Abschluss des praktisch-künstlerischen Zuges und
findet im 13. Schuljahr um die Osterzeit statt.
Voraussetzung sind für den berufsbezogenen Teil
1300 Stunden praktisch-künstlerischer Unterricht seit
der 9. Klasse, eine gültige Jahresarbeit, die in der
12. Klasse vorgestellt wird und handwerkliche Fähigkeiten.
Im Anschluss an die Waldorfschulzeit ist ein Praktikumsjahr
in einer außerschulischen Einrichtung, als Ergänzung
zum Unterricht, zu absolvieren. Das Studium an
allen Fachhochschulen des Landes Baden-Württemberg
ist möglich, nach Rücksprache evtl. auch außerhalb
unseres Bundeslandes. (Diese Einschränkung gilt auch
für die Absolventen der Fachhochschulreifeprüfung
an staatlichen Schulen.) Verzichtet ein Waldorfschüler
auf den berufsbezogenen Teil der Prüfung, ist eine
zusätzliche dreijährige Lehre erforderlich.




