Ein Brief von Albert Schweitzer
Aktualisiert (Mittwoch, den 04. Mai 2011 um 22:33 Uhr) Geschrieben von: mhs Freitag, den 08. April 2011 um 23:15 Uhr
Im Archiv unserer Schule wird ein besonderer Schatz bewahrt:
Ein handschriftlicher Brief des Nobelpreisträgers und "Urwalddoktors" Albert Schweitzer an das Kollegium der Freien Waldorfschule Freiburg im Breisgau.
Dem Brief vorausgegangen war eine Sammlung von Lernmaterialien und Spielzeug für das von Albert Schweitzer gegründete Spital und Lepradorf in Lambaréné (ehemals Französisch-Äquatorialafrika; heute Gabun) durch Schüler, Eltern und Lehrer unserer Schule.
Mit "Verspätung" traf schließlich im Sommer des Jahres 1960 ein Dankesbrief des damals 85-jährigen Albert Schweitzer hier bei uns in Freiburg ein:

Lambarene, 4. August 1960
An das Collegium der Freien Waldorfschule Freiburg im Breisgau
Der Dank für das liebe Gedenken und die liebe Sendung darf nicht fort ohne ein Wort von mir. Dies aber hat eine Verspätung der Absendung mit sich gebracht. Ich komme ja nicht zum Schreiben wie ich möchte. Dass die Schüler und Schülerinnen Bälle für unsere kranken Kinder gesammelt haben, ist eine reizende Idee. Wollen Sie ihnen, bitte, meinen herzlichen Dank übermitteln. Es ist etwas Neues für mich, wenn ich im Spital oder im Lepradorf gehe, über Bälle zu stolpern. So zieht die Kultur langsam in Afrika ein.
Herzlich Ihr ergebener Albert Schweitzer
Mit besten Wünschen auch für die Ferien.
Dem Brief war ein Foto von Albert Schweitzer mit handschriftlicher Widmung beigefügt:

Im Canoë auf dem Bgorofluss.
Den Schülern und Schülerinnen der Freien Waldorfschule Freiburg i/B. mit besten Gedanken
Albert Schweitzer.
Lambarene 1. Juli 1960






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