Luftballonflug führt zu deutsch-englischer Brieffreundschaft - Herbstfest (2004/2005)
Aktualisiert (Samstag, den 21. November 2009 um 11:58 Uhr) Geschrieben von: mhs Montag, den 19. September 2005 um 00:00 Uhr
Luftballonflug führt zu deutsch-englischer Brieffreundschaft

Am Tage unseres Herbstfestes ließen viele unserer kleinen und großen Gäste bunte Gasballons über unserem Schulhof in den Himmel aufsteigen. Dort wurden sie vom Herbstwind davongetragen. Es befanden sich Postkarten daran mit der Bitte, der oder die Finder/in möge die entsprechende Karte an die Schule zurückschicken.
Inzwischen kamen auf diesem Weg wieder 7 Postkarten zu uns zurück. Da an jenem Tage Ostwind herrschte, wurden uns einige Karten aus dem Elsaß zurückgesandt. Der Ballon jedoch, welcher den weitesten Weg zurücklegte, wurde bereits einen (!) Tag nach unserem Herbstfest von K. J. gefunden, einem neunjährigen Mädchen aus der Stadt Stroud in Gloucestershire-England. Das liegt 1001 km nordöstlich von Freiburg. Das sollte der Deutschen Post einmal gelingen: Einen Brief innerhalb eines einzigen Tages über 1000 km per Luftpost nach England zuzustellen!
Der Ballon wurde von S. B. aus der 2. Klasse auf die Reise geschickt; sie ist damit die Gewinnerin unseres diesjährigen Ballon-Flugwettbewerbs.
Inzwischen ist daraus eine Brieffreundschaft entstanden und wir hoffen, irgendwann einmal unsere junge englische Freundin in unserer Schule als Gast begrüßen zu können. Als wir am St.Martins-Tag unseren Laternenumzug hatten, da stellte sie zur gleichen Zeit und in Gedanken an uns auch eine Laterne auf ihr Fensterbrett.
Ein anderer Ballon wurde von einem Jäger in einem Wald hoch oben in den Vogesen bei Geradmer in Frankreich gefunden. Leider hatte jedoch der Absender des Ballons vergessen seinen Namen auf die Karte zu schreiben.
Ein besonders glückliches „Händchen“ für diese Art des Postweges scheint übrigens I.-M. V. (ebenfalls aus der 2.Klasse) zu haben. Schon beim Ballonflug-Wettbewerb im Jahre 2003 wurde ihr Ballon aufgefunden und ihre Karte an unsere Schule zurückgeschickt. Damals musste sie noch ganze 4 Monate darauf warten. In diesem Jahr dauerte es allerdings nur 14 Tage. Wir sind gespannt, ob sie auch im nächsten Jahr wieder zu den glücklichen und erfolgreichen Teilnehmern unseres Ballonflug-Wettbewerbs zählen wird. Auch Familie K. scheint mit dieser Art des Briefverkehrs vertraut zu sein. Erhielt vor zwei Jahren noch U. K. ihre Karte aus Tasmanien/Australien (!) zurück, so kam nun die ihres Vaters aus dem elsässischen Munstertal.
Herzlichen Glückwunsch all den Teilnehmern, deren Karte wieder zum ihrem Startplatz zurückkehrte!
Vielleicht wird uns an dieser Stelle eines der Kinder einmal von einem Ausflug zum Fundort oder einem Treffen mit dem Finder berichten?





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