Herbstfest mit Circus Salilero (2008/09)

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Aktualisiert (Dienstag, den 25. November 2008 um 17:11 Uhr) Geschrieben von: Jochen Schmid-Kramer (E) Montag, den 10. November 2008 um 15:14 Uhr

Drinnen lacht das Publikum und draußen die Sonne.

Zwei mitreißende Zirkusvorstellungen zum Herbstfest.

Rund und kunterbunt ist die Zirkuswelt. Hier trinken Clowns aus Diabolo-Bechern. Hier putzen freche Jungs dem bebrillten Herrn schon mal den Blick frei. Hier bekommt der altgediente 14-Füssler "Rosinchen" modische rote Stöckelschuhe verpasst. Hier wird sportlich übers und durchs Seil gesprungen, locker am Trapez abgehangen, die Pyramide der Körper kunstvoll aufgerichtet. Hier fliegen leichthin die Bälle, hier kurven schwungvoll die Einräder, hier rippeln sich die Gleichgewichtskünstler auf ihren Riesenbällen durch die anege. All dies und vieles mehr gab es am Herbstfest gleich zweimal zu bestaunen – im Circus Salilero, vor zweimal voll besetzten Rängen.


Herrrrreinspaziert! Immer wieder und und immer wieder neu frappiert die Begeisterung und Ausdauer, mit der 90 Kinder und Jugendliche über Wochen an sich und dem Programm arbeiten. Der Autor dieser Zeilen, der ein bisschen (aber nur ein ganz bisschen) spät zur ersten Vorstellung herbeieilte, musste vor dem Festsaal feststellen, dass dort die Luft elektrisch zitterte –  soviel Spannung hatte sich aufgebaut. Die entlud sich dann bei einem  Programm, in dem der Spass an der Übung mit dem Ernst des Ringens ums Gelingen konkurrierte, – eine explosive, immer wieder von heftigem Beifall befeuerte Mischung. Am Ende stand ein Feuerwerk der Zirkuskunst, der es auch keinerlei Abbruch tun konnte, wenn hie und da ein Ball herunterfiel oder ein Einrad kippte.

Geschmackvoll die mal gedeckte, mal scheckigbunt gestaltete, immer spielerische Kostümierung, gehüllt in den Glanz, den ihr die Lichtregie verlieh.  Mitreißend und permanentes Highlight  der Vorstellung die Musik, die die "Circus Salilero Band" unter der Leitung  von Isabell Noel (mit Freunden und Schülern der 8. und 10. Klasse) beisteuerte. Das zauberte echte Zirkusathmosphäre für Auge und Ohr. Überzeugend schliesslich und dankenswert, wie die heimlichen Zirkusdirektoren  Gerlinde Idler und Alexander Koekebakker das Ganze zusammenbringen und zusammenhalten – und dabei noch selbst mit auf die Matte gehen. Entscheidend unterstützt wurden sie dabei von einem ganzen Stab von Trainern und Nachwuchstrainern: Isabelle, Mirjam, Mirja, Eva, Sören, Leon, Geraldine, Anna-Lena, Maura, Marc und Lion.



Herrrrausspaziert! Und vielen Dank für einen grossen Zirkusnachmittag.

 


Drinnen lachten die Clowns, und draussen lachte die Sonne. Ein schöner Moment.

 

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