Terrasse vor der Cafeteria III

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckbutton anzeigen?E-Mail

Aktualisiert (Montag, den 06. Juli 2009 um 17:04 Uhr) Geschrieben von: Rüdiger Seefried (L) Sonntag, den 28. Juni 2009 um 19:45 Uhr

Noch 5 Monate, und der Frost wollte nicht weichen. Wir nutzen die Zeit um die noch nötigen Arbeiten in einem Zeitplan fest zu legen. Wir hatten genug Jura Kalksteine, die wir nun vom Zugangsbereich im Süden bis zur Nordseite zwischen den Findlingen verbauen wollten. Auch war schon klar wie dieses sogenannte Findlingsnest im Bereich der Platane aussehen sollte.  Für die Bepflanzung der Grünanlagen hatte meine Frau ihre Unterstützung angeboten und mit Falk die Planung abgeschlossen. So war im Bereich der Trockenmauer ein mediterranes Kräuterbeet, im weiteren Verlauf ein Staudenbeet, im Findlingsnest kamen Steingartengewächse zum Einsatz und hinter der Treppe im Norden waren Gräser geplant.

Nachdem die Trockenmauer fertig gestellt war, und sich der Frost endlich verabschiedet hatte, konnte Falk endlich mit der Jura Kalkstein Mauer beginnen. Jede freie Minute konnte man  Falk bei den verschiedenen Arbeiten erleben und feststellen, dass er immer mehr Fachmann geworden war. Jeder Handgriff saß und die Mauer nahm langsam Gestalt an. Parallel dazu wurden von Philip die Randsteine zum Podest im Bereich der Trockenmauer gesetzt. Auch mussten die Beete mit Pflastersteinen als Abgrenzung zum späteren Belag eingefasst werden. Das erledigte Falk meistens in den Abendstunden.

Christian, der immer wieder ein waches Auge auf die Ausführung der Arbeiten hatte, war über den zügigen Fortschritt erfreut und zufrieden. Es war nun schon April und ausgemacht, die Bepflanzung in Angriff zu nehmen, damit bis zur Vorstellung der Jahresarbeiten im Mai die Pflanzen auch die Möglichkeit hatten, die Beete auszufüllen.
Die Beete waren mit nährstoffreichem Humus gut gefüllt, so dass die Bepflanzung stattfinden konnte. Nach einem genauen Plan kam jede Pflanze mit Namensschild dort hin, wo sie geplant war.


Es war ein besonderer Eindruck, als unsere monatelange Steinwüste zum Leben erweckt wurde.
Auch die zweite Pflanzaktion unterstrich diesen Eindruck sehr.
Durch einen glücklichen Zufall konnten wir gebrauchte Maggia Granitplatten ( poligonal ) erwer- ben, die es jetzt galt zu verlegen. Die Fa. Zimmermann lieferte 10,5 to Brechsand, der nun gleich-mäßig auf der planierten Oberfläche verteilt werden musste. Gleichzeitig wurden knapp 20 to Maggiagranitplatten angeliefert. Wieder stand Falk am Anfang. 120 qm Terrassenbelag polygonal verlegt, eine Herausforderung!! Zwei Fragen hatte Falk in diesem Zusammenhang: Wo und wie fange ich an und wie transportiere ich die teilweise 30 – 40 kg schweren Platten?


Wieder war Christian mit Rat und Tat zur Stelle und gab wichtige Ratschläge, die Falk sehr gut umsetzen konnte. Rasch konnte man wahrnehmen, wie Falk auch hier zügig Fortschritte machte, so dass bald die fertig gestellte Fläche zu erkennen war. Während der Projektwoche meldeten sich Daniel und Iskander aus der 10 Klasse. Sie trugen tatkräftig mit dazu bei, dass die Terrasse zum genannten Termin tatsächlich fertig war.
An dieser Stelle sei nicht nur den beiden 10 Klässlern, sondern allen Helfern und Unterstüzern des Terrassenprojekts gedankt.

 

Weitere Beiträge:

Terrasse vor der Cafeteria I

Terrasse vor der Cafeteria II

Fotoalbum