Schülerbibliothek
„Auch um das eigene Denken auszubilden, brauchen wir die Wahrnehmung des Denkens anderer. Daher ist es so wichtig, dass Kinder zuhören, nicht jedem Gequassel natürlich, sondern sinnvoller, bedeutsamer Sprache und die ist am besten bei gutem Erzählen und beim Vorlesen guter Literatur gegeben. Denn dabei nehmen wir nicht nur den sachlichen Inhalt auf, sondern auch die innere Logik und Intelligenz. In diesem Sinne macht Zuhören dann Kinder schlau. Vorraussetzung ist aber, dass das Geschriebene Niveau besitzt. Und das gerade sucht man bei vielen Bilderbüchern, Kinderbüchern, ja sogar bei Lesebüchern für die Grundschule vergebens.“
Auer, Wolfgang M.: Sinneswelten, München 2007

Bei den Jüngeren geht es vor allem darum, die Lust auf Lesen zu wecken. Als „Vielleser“ entpuppen sich mit der Zeit etliche 10-12-Jährige. Für sie besteht der Reiz auch darin, dass aktuelle Neuerscheinungen zu lesen sind. Epochen begleitend stehen für diese Altersgruppe beispielsweise geschichtliche Erzählungen zur Verfügung. Für die Älteren ist der Bereich „Entdecker“ gut ausgestattet. Andere Fachbereiche werden nach und nach mit einer Auswahl von Büchern ergänzt.
Alles in allem erfreut sich die Schülerbibliothek, die von einem Kreis engagierter Mütter mit viel Sachkenntnis ehrenamtlich betreut wird, einer großen Beliebtheit.




