Musikunterricht in der Unter- und Mittelstufe

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Durch alle acht Schuljahre orientiert sich der Musikunterricht an vier „Schlüsselqualitäten“:

  • Wir singen!
  • Wir schulen uns im musikalischen Hören.
  • Wir pflegen das Instrumentalspiel.
  • In der Musikkunde lernen wir die Welt kennen: Die Vielfalt der Musikkulturen, die Entwicklung der Kulturgeschichte und Biographien.

Die in der Waldorfpädagogik zugrunde liegenden Entwicklungsgesetze geben jedem Schuljahr seine entsprechende „Tönung“.

Klasse 1-2: Lieder in der Quintenstimmung und Spiel auf der pentatonischen Flöte.

Klasse 3-4: Einführung in die Streichinstumente (Gruppenunterricht mit Cello bzw. Geige) Die diatonische Flöte begründet Tonalität, der Liedschatz führt in Mehrstimmigkeit, der private Instrumentenunterricht beginnt und erste Klassenorchestererfahrungen sind möglich. Die Notenschrift wird gelernt.

Klasse 5-6: Die Mitte der Kindheit findet ihren musikalischen Höhepunkt in Mozarts „Zauberflöte“.

Klasse 7-8: Zeit für die Musik der großen Spannungen, Gegensätze und emotionalen Nähe.

Ab der 4. Klasse gehört das Klassenorchesterspiel zum Stundenplan jeder Klasse. Darüber hinaus wird ab Schuljahr 2006/2007 im Stundenplan Zeit für ein freiwilliges Mittelstufenorchester eingerichtet. Schüler der Klassen 5-8 können daran teilnehmen.

Alle Aufmerksamkeit gilt in jedem von uns schlummernden Musiker! Er soll geweckt, gefördert und gestärkt werden.