Juhuu! Unser Hortgelände wird schöner!

Hort HP 2017Mit Schaufeln bewehrt und voller Tatendrang haben die Grubenarbeiter sich an die Arbeit gemacht und sind dem harten Erdreich zu Leibe gerückt. Selbst bei widrigstem Wetter gruben sie sich voran, standen tief im braunen Schlamm der Grube, bauten sich ein Behelfsdach aus Latten und einer Plane. Der Arbeit Mühe lohnte, denn die gefundenen Schätze waren sehenswert. Sie glitzerten und glänzten in einer Pracht, dass sie durchaus das Zeug zu echtem Gold und Edelsteinen hatten. So wunderte es nicht, dass die Grubenarbeiter voller Stolz ihre Schätze herumzeigten und noch mehr wollten. Vor den Faschingsferien aber lief die Konzession leider aus, und die Grube musste renaturiert werden. Da war der Felsengarten wieder wie vorher.
Mittlerweile ist der Trupp weitergezogen, hat ein neues Gräberfeld auf der Hortwiese eröffnet. Diesmal geht es ringförmig um zwei Gehölze herum in die Tiefe. Aus den Bergarbeitern sind Archäologen geworden. Die bisherigen Funde: stark verrostete Werkzeuge – vermutlich aus der frühen Eisenzeit; Tonscherben – wer weiß, ob sie nicht von einem römischen Trinkgefäß stammen; lange, stark segmentierte Würmer, schwarze Erzsteine. Es bleibt spannend.
Hort 2 HP 2017
Weshalb diese ringförmigen Grabungen?

Zwei der Gehölze auf der Hortwiese stehen einem neuen Platz im Weg, der dort entstehen soll. Seit einiger Zeit gibt es schon den Wunsch von uns Hortner*innen, die Hortwiese so umzugestalten, dass sie das ganze Jahr über vielen Kindern eine Ecke zum Spielen bietet. Bisher war es immer so, dass dieser Bereich fast den ganzen Winter über geschlossen war und die Zweitklässler auf den Sportplatz ausweichen mussten. Der Boden war schnell matschig, sodass viele Kinder ausgerutscht sind – auch weil die Wiese schräg zum Haus hin abfällt. Unsere Wünsche haben wir zusammen mit Johannes Lemcke-Hühner (Schulvater und professioneller Spielplatzbauer) in einen Plan fließen lassen, Johannes hat die Kosten und den Materialbedarf ermittelt, und nachdem wir jahrelang vertröstet worden waren, kam jetzt in den letzten Wochen plötzlich die Entscheidung, dass das Gelände nun doch umgestaltet werden kann. Die Böschungsgestaltung um die vier neuen Räume steht ja auch noch aus und wird nun in einem Aufwasch mit der Hortwiese erledigt. Losgehen wird es noch im März 2017.
Die Hortwiese wird dann einen geschotterten Weg bekommen, von dem aus man den gesamten Bereich ohne zu rutschen erreichen kann; zum Beispiel einen Platz im hinteren Bereich der Wiese, auf dem vielleicht ein großer Findling zum Herumklettern liegen oder ein Klettergerüst aus Holz stehen könnte. Und ganz vorne, gleich hinter dem Törchen, bekommt die Wiese einen großen Platz, auf dem man Seilspringen oder kleine Gruppenspiele machen kann. Dieser Platz geht halbkreisförmig in den Hang hinein und wird von einer Böschung mit Findlingsreihen umgeben sein. Und genau hier kommen die Archäologen der 1. und 2. Klasse ins Spiel, die zwei Gehölze ausgraben helfen. Wenn die zwei großen Erdballen ausgestochen sind, dann werden sie zwischengelagert, um später an einem anderen Ort auf der Wiese wieder einen neuen Platz zu finden. Das soll dann geschehen, wenn die groben Bagger- und Planierarbeiten abgeschlossen sind.

Die Feinarbeit soll Stück für Stück später passieren. Dann sollen noch Sitzgelegenheiten und Palisadenreihen aus Robinienholz angelegt werden. Auch sind zwei Schuppen an der Hauswand geplant, die der Aufbewahrung von Gerätschaften für die Gartenpflege und das Spiel der Kinder dienen sollen. Diese sollen aus Metallgittern gebaut sein, damit an ihnen Rankpflanzen emporwachsen können und die renovierte Fassade wieder etwas begrünter erscheint. Das mildert die Hitze im Sommer auch etwas ab.

Diese Feinarbeit würden wir gerne mithilfe der Eltern durchführen und werden hierfür in Kürze einen Aufruf mit Terminen in die Ranzenpost geben.

Jetzt aber lassen wir uns erst einmal von den Baggerarbeiten überraschen und schauen dann, an welchen Ecken welche Projekte durchführbar sind. Dann werden auch wieder die Archäologen auf ihre Kosten kommen, wenn sie die Löcher für die beiden Gehölze graben und dabei sicher einige Funde machen werden. Ob dann wohl ein Keil aus Feuerstein dabei sein wird? Ein Kamm aus Knochen? Oder eine echte Sesterze?
Daniel Siepmann (Hort)


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