Finanzierung

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Da der Staat seiner grundgesetzlichen Verpflichtung
zur Unterhaltung der Waldorfschulen (noch) nicht
in vollem Umfang nachkommt, entsteht eine Finanzierungslücke,
die nur durch Eigenbeiträge der Eltern
geschlossen werden kann. Zusätzliche Einnahmen
durch Spenden von Firmen, Stiftungen oder Zuwendungen
von Privatpersonen (Vermächtnisse) sowie durch
Benefiz-Veranstaltungen ermöglichen einen weiteren
Ausgleich. Er erlaubt die notwendige Anschaffung
von Musikinstrumenten, Sportgeräten, zeitgemäßer
Unterrichtsausstattung und Werkzeugen für die
künstlerisch-praktischen Unterrichtsfächer (Arbeiten
mit Holz, Metall, Stein, Glas, Papier, Textil) und hilft
das Schulhaus substantiell zu erhalten, zu erweitern
und zu modernisieren.

 

Elternbeitrag


Um sicherzustellen, dass auch kinderreiche oder
weniger vermögende Familien ihre Kinder auf die
Waldorfschule schicken können, erfolgt die Aufnahme
grundsätzlich unabhängig von der wirtschaftlichen
Lage der Erziehungsberechtigten. Die Schulgeldhöhe
des durchschnittlichen Elternbeitrags wird in bestimmten
Zeitabständen neu errechnet. Zielvorstellung ist es,
dass einkommensstärkere Familien die geringeren
Elternbeiträge der einkommensschwächeren Familien
ausgleichen.


Das ist unser Verständnis von Solidarität –
bisher hat es funktioniert.