Klassenspiel der 12. Klasse 2017

SiebenTueren

Liebes Publikum,
die 12. Klasse freut sich, Sie zahlreich begrüßen zu dürfen!

Das Stück „Sieben Türen. Bagatellen“ von Botho Strauß (geb. 1944 in Naumburg/Saale) wurde am 20.11.1988 in Stockholm uraufgeführt. Trotz weit zurückreichender Themen wie der Bedeutung von Limbo (= Vorhölle, Fegefeuer), ist es ein modernes Stück, was von der Klasse auch als solches aufgegriffen wurde.

 

In gemeinsamen Gruppenszenen wird die moderne Gesellschaft wieder gespiegelt, beispielsweise, wo einem unauffälligen Menschen ein Paket übergeben wird, wo sich „die wichtigsten Schrauben der beiden Großmächte befinden“. Und die Gesellschaft? macht ihr eigenes Ding…

Im Drama werden elf verschiedene Szenen aus dem Alltag dargestellt und im tieferen Sinne beschäftigt es sich mit der Frage, was die Erde eigentlich für ein Platz ist:

"…manchmal, in Minuten mit Überlänge, scheint das große Huschhusch, unser alltägliches Leben, am Saum des Feuers zu tanzen. Dann sieht man nicht eine Tür, sondern es stehen derer sieben halb offen.
Das könnte das wahre Ende bedeuten: die Ausgänge hoffnungslos in der Überzahl! Nicht ein freier Ausgang, sondern eine Serie von gleichen freien Ausgängen, die uns keine Chance lassen, den einzig richtigen Weg einzuschlagen.
Angesichts der erbrochenen Geheimnisse, angesichts einer Arena von halb offenen, lockenden Türen ist Sitzenbleiben die beschlossenste Sache der Welt. Denn wenig später löst sich der Trug: Es war nur ein tückischer Scherz, den sich der Teufel mit unseren Sinnen erlaubt.
Hier ist nicht Limbo, hier nicht die mildere Hölle, und der Teufel steckt allein im hinkenden Vergleich…"

Durch die Figuren, die alle hohe Ansprüche an das Leben und andere Personen haben, selbst aber auch Suchende sind, prallen Anspruch und Wirklichkeit aufeinander. Wie z.B. bei einem Hochzeitspaar, welches so über glücklich ist, dass es vergessen hat, Gäste einzuladen; Zwei Philosophen sind auf der Suche nach einem Traumauto (Auto=selbst) oder ein Wissenschaftler, der dem Nichts begegnet, ist enttäuscht, weil es sich als langweilig, kindlich und gelassen entpuppt.

Die Szenen können einen zum Lachen bringen, sie sind komisch, verwirrend, manchmal auch traurig und sind doch alle nur Szenen aus unserem Alltag. Und jetzt lehnen Sie sich zurück, lassen Sie sich hineinziehen in die Wirren des Alltags, wo der Anspruch auf die Wirklichkeit trifft und sie zu einer Realität macht, die vielleicht nicht immer so ist, wie wir sie gerne hätten.         Viel Spaß!


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